Wir über uns...

Der Gospelchor "The Gospelswingers" wurde im Februar 1998 gegründet.

Entstanden ist der Chor bei einem Workshop im Bürgerhaus Hemelingen. Er erfreute sich so großer Beliebtheit, dass der Workshopleiter Micha Keding sich entschloss, einen festen Chor ins Leben zu rufen.

Nach etwas mehr als 5 Jahren machte sich damaliger unser Chorleiter Micha auf den Weg zu neuen Herausforderungen.
Wir sind froh, dass wir seit November 2003 in Janine Smith eine neue Chorleiterin gefunden haben. Als Blues und Gospelsängerin ist sie ideal für diese Aufgabe und bringt Schwung in den Chor, Konzerte und das Publikum.

Wir sind eine bunt gemischte Gemeinschaft von ca. 40 Menschen aller Altersgruppen. Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Stadtteilen Bremens und sogar aus dem Umland. 
Wir Jungen und Junggebliebenen singen mit viel Freude an der Musik nach der Devise: 
Keep it knackig!

Ihr findet uns jeden Montag um 20.00 Uhr (außer in den Sommerferien) in Bremen im Bürgerhaus Hemelingen, Godehardstraße.
Falls ihr gerne mitsingen möchtet, bitten wir euch, sich vorher bei info@gospelswingers.de zu melden. (Siehe auch den Punkt "Mitsingen" in der Navigation.)
Wir würden uns über euren Besuch in jedem Fall freuen.


... und unsere Musik:

Lange Zeit wurden die Sklaven, die aus Afrika dorthin verschleppt worden sind, grausam unterdrückt. Ihre Lieder sind ein eindrückliches Zeugnis davon, dass die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tode die Kraft geben kann, in diesem Leben Leid auszuhalten und zu überwinden. Sie sind getragen von der Gewissheit, dass Gottes Macht weiter reicht als der Tod und wollen dazu ermutigen, gerade angesichts des Todes das Entscheidende von Gott auch für dieses Leben zu erwarten. 

Der Begriff Gospel kommt aus dem Englischen und bedeutet "Evangelium". Dem Wortsinn entsprechend befassen sich die Texte der Gospel Songs mit Begebenheiten, Ereignissen und Geschichten der Bibel. 
Ursprünglich wurden die Gospels in den Gottesdiensten der Sklaven spontan und improvisiert im Wechselspiel von Vorsänger und Gemeinde gesungen. 
Die Spirituals hingegen sind, was ihre Vortragsweise betrifft, wehmütig getragen, klagend andächtig, manchmal aber auch sentimentalisiert; jedoch gibt es auch Ausnahmen, die man durchaus als exstatische Freudengesänge der Gemeinde bezeichnen kann, was aber eher die Ausnahme war. Beide Arten drücken aber als religiöser Leitfaden das immense Vertrauen auf Gott aus.
Auch heutzutage werden die Spirituals, was die Gestaltung des Gottesdienstes angeht, auf dem Land unverfälscht gesungen, wohingegen sich in den Städten um 1940 ein neuer Typus herauskristallisierte, den man als kommerzielle Weiterentwicklung des Negro Spiritual bezeichnen kann, der Gospel Song.
Genauso wie das Negro Spiritual handelt es sich bei den Gospel Songs um Evangelienlieder der nordamerikanischen Schwarzen. Entstanden ist der Gospel Song in ihrem wahrscheinlich bekanntesten Viertel New Yorks, in Harlem.

Der Gospel diente als Wurzel des Souls. Einige Soulgrößen sind zum Beispiel Mahalia Jackson, Clara Ward und nicht zu vergessen der "Godfather of Soul" James Brown.